Samstag, 12. Mai 2012

Fotoalbum für die Hochzeit von Regina und David


Heute findet die kirchliche Trauung von Regina und David statt. Herzlichen Glückwunsch euch beiden!
Bestimmt kann sich der ein oder andere geneigte Blogleser noch an diese Muster hier erinnern. Regina hat die gesamten Einladungskarten sowie die Deko für die Hochzeit, angefangen von Menükarten, Kirchenheften, über Tischkarten und Gastgeschenken, bist hin zu den Kerzen- und Blumengläsern in monatelanger Arbeit selbst gemacht. Ich habe wahnsinnige Achtung vor Ihrer Leistung, für die Ansteckblumen hat sie 1600 Stoffkreise zugeschnitten!!! Ich hoffe ich bekomme Bilder von der Deko um euch diese Monsterarbeit zeigen zu können.

Das eine Element das sich durch alles zog war BUNT und Crate Paper, genauer gesagt das "Fabrics" aus "Emmas Shoppe". Und ich bekam den Auftrag aus eben diesem Papier ein Fotoalbum für Regina und David zu machen, das zur ürbigen Deko passt.

So sieht es aus - ich habe alle Gestaltungselemente aus den Einladungen mit eingebaut, die gestanzte Bordüre und die Rosette mit der kleinen Rose oben drauf.


Ich hab das Rosetten-Element ein wenig aufgepimpt mit Tüll, Pins und Chipboard von Bella Blvd. In die Rose habe ich irisierende Minipailletten und eine Halbperle gesetzt.

Dazu ein Swirl aus der Tim Holtz Kollektion, denn das Cover erschien mir ein wenig zu blumig.

Die Buchstaben waren eine besondere Herausforderung - finde mal was, das farblich passt. Studio Calico hatte glücklicherweise etwas für mich, damit das zarte Rosa nicht untergeht, habe ichs mit einem dunkleren Ton umrandet. Gibt einen tollen 3D Effekt. Die zuckersüßen Herzerl (sorry Regina, aber ein bissl Kitsch muss sein) stammen von American Crafts Dear Lizzy Thickers.

Hier ein Blick ins Innere des Albums, es ist mit cremefarbigem 300gr Fotokarton gefüllt, also ideal um alle Bilder der Feier einzukleben.

So sieht die Rückseite aus - bei dem tollen Papier kann man sich echt nicht entscheiden welche Seite schöner ist.

Das Album hat übrigens die Größe A4 - für eine Hochzeit muss es schon ein bisschen größer sein, damit man auch alles unterbringt, Fotos gibts schließlich genug und die Auswahl wird sicherlich nicht leicht.

Aufträge nehme ich gerne entgegen: info[at]tantesandy.at

XOXO Sandy

Donnerstag, 10. Mai 2012

Flohmarktfunde

Ich gehe gern auf Flohmärkte - ich mag dieses Sammelsurium an allem Möglichen, ich liebe es Dinge wieder zu sehen, die ich ganz lange nicht gesehen habe und Dinge zu sehen, die ich nicht kannte oder mir nicht vorstellen konnte, dass es sowas gibt. Flohmärkte sind sowas wie Wundertüten. Und es ist schön sich ein Stückchen davon mit nach Hause zu nehmen. Nicht immer finde ich etwas, das ist nicht weiter schlimm. Aber wenn ich was finde und dann auch noch zu einem guten Preis, renne ich den restlichen Tag mit einem Smile wie eine Schneekönigin herum.
Es hat sich ergeben, dass meine Mama und mein Bruder mit mir zu einem kleinen Hallenflohmarkt gefahren sind. Es war eigentlich eine große Scheune voll mit altem Kram, den man normalerweise auf der Mülldeponie entsorgen würde. Aber es war trotzdem lustig zu stöbern und sich die Finger dreckig zu machen. Seitdem fahren wir immer wieder mal zusammen auf Flohmärkte - vergangenes Wochenende waren wir besonders umtriebig und sind gleich auf 3 Märkten gewesen. Weil ich selber gern schau, was andere auf Flohmärkten finden, zeige ich euch meine Ausbeute des Wochenendes.

Ich habe meine - mittlerweile schon riesige - Sammlung an Vintage Stoffen vergrößert um diese Schätzchen hier. Ich habe inzwischen wirklich Tonnen von hübschen Stoffen und das obwohl ich gar nicht nähen kann ;-) Noch nicht. Steht auf meiner To Do Liste. 


Auch ziemlich oft gehen Setzkästen mit mir nach Hause, dieses Mal war die Auswahl riesengroß. Oft genug suche ich welche und finde keine, dieses Mal hätte ich locker 10 mit heim nehmen können. Aber ich muss erst mal die verwenden, die ich schon habe *hust* Ihr werdet zumindest eins der Schätzchen noch in diesem Jahr wieder sehen - versprochen. Steht auch auf der To Do Liste ;-)
Das Bild mit dem komischen Kind hat mich irgendwie angesprochen. Es wird mein Haus zieren. 


Bei dieser Dose habe ich ein bisschen überlegt ob ich sie mitnehme. Im ersten Moment hat sie nach mir gerufen, aber dann habe ich mich gefragt ob ich sie wirklich brauche.... hmmmm, was braucht man schon? Sie hat mich an meine Oma erinnert. Die hatte auch so Rosenmuster. Und sie hatte immer Zuckerl daheim. Wenn man die Dose aufmacht, dann riechts nach Zuckerln. Nach genau den Zuckerln, die meine Oma hatte. :-)


Ich bin immer auf der Suche nach ansprechenden Büchern, schon allein für meine Smashbooks oder Stitched Art Journals. Das ist die Ausbeute von diesem Streifzug.


Dieses Buch hab ich ungelogen 20 Mal aus dem Regal genommen und wieder zurückgestellt. Es gab davon noch 2 weitere in anderen Farben. Alle 3 waren leider nicht im allerbesten Zustand. Interessiert hat mich daran nur das Cover. Am Ende habe ich es mitgenommen - was ich damit vorhabe, werdet ihr bald sehen. Steht auch auf der To Do Liste mit dem Vermerk: sehr bald.


Das Buch habe ich nicht mal aufgemacht und wirklich nur wegen dem wunderschönen Einband gekauft. Innen sind, wie ich festgestellt habe, Anleitungen für Handarbeiten. Wer weiß, vielleicht steht ja auch drin, wie man eine Nähmaschine richtig bedient.


Man könnte mich durchaus als knopfsüchtig bezeichnen. Ich kaufe sie bei jeder Gelegenheit und ich habe auch Tonnen davon. Meine gesamte Verwandtschaft und Bekanntschaft ist drauf angesetzt an keinem Knopf vorbei zu gehen und kein Kleidungsstück mit den Knöpfen dran zu entsorgen. So habe ich in der Vergangenheit immer wieder Sackerln voller Knöpfe aus allen möglichen Richtungen bekommen und auch auf den Flohmärkten kaufe ich sie am Liebsten in Bausch und Bogen. Das Beste dran ist schließlich zu entdecken, was sich in diesen Boxen und Sackerln verbirgt. Oft waren wahrliche Vintage Schätze dabei. Und auch diesmal habe ich fette Beute gemacht.


Mit den Ketten habe ich auch etwas vor. Ihr könnts euch bereits denken: es steht auch auf der To Do Liste für dieses Jahr.


Haha und der genialste Fund des Tages sind diese Badelatschen, die ich meinem Bruder gekauft habe, diese Zähne sind drangeschraubt *lol* ich finde sie einfach nur zum Schießen!

So das wars von meiner Seite, ich wär gespannt auf eure Flohmarktberichte - wenn ihr gute Flohmärkte kennt, dann lasst es mich wissen. In und um Wien habe ich bisher noch nichts wirklich Empfehlenswertes gefunden.

XOXO Sandy

Mittwoch, 9. Mai 2012

Das kürzeste Washi Tape Tutorial der Welt





Manchmal wenn ich durchs Netz surfe muss ich schon schmunzeln und frage mich: "Meinen die das Ernst?" und "Gibt es wirklich jemand, der DAFÜR ein Tutorial braucht?" Da wird ausführlichst erklärt wie man einen Gegenstand mit Farbe bepinselt, nämlich in mehreren Schichten.... und mit einem Pinsel..... oder man erfährt in zig Bildern wie man Blätter freihand aus Papier ausschneidet und dann aufhängt. Die Ideen sind ja teilweise wirklich nett und nachahmenswert, aber was da alles gleich ein Tutorial ist.... sagenhaft.
Und weil ich dem um nichts nachstehen will, habe ich auch ein Tutorial für euch - wahrscheinlich das kürzeste der Welt. Zur sinnvollen Verwendung (die auch ein Mann versteht) von Washi Tape:

Um dem unendlichen Kabelsalat der modernen Welt Herr zu werden, jedes Kabel das da so rumliegt mit einem anderen Washi Tape kennzeichnen und gleich draufschreiben wofür das Kabel ist - so spart man sich suchen und ausprobieren. Das Washi-Tape doppelt nehmen und zusammenkleben, dann gehts auch nimmer auf.


Bei meinem Beispiel würde zwar allein schon die Farbe verraten, dass es mein Kabel ist, hinten habe ich noch draufgeschrieben für welches Gerät das Kabel gut ist. Man könnte auch gleichfarbiges Tape für eine Gruppe von Geräten nehmen zb grün für alle 17 Telefone - ich finde aber bunt besser.

XOXO Sandy

Montag, 7. Mai 2012

Da isses ja endlich: Handmade Smashbook Nr. 1

 
Nach ein paar ungeplanten Planänderungen und einem kleinen Ausflug in die Steiermark und einer wilden Rauferei mit der neuen Blogger-Oberfläche, die keine Bilder mehr mag, komme ich nun endlich dazu euch das erste der beiden handgemachten Smashbooks zu zeigen, das ich letzte Woche gewerkelt habe. Meine Nähmaschine bringt mich momentan ja wieder mal um den Verstand - es muss einfach mal Nähkurse für Dummies geben, wo man aber nicht einen Rock oder eine Bluse nähen muss. Eine Handtasche wär schön :-)

Aber hier ist nun das Smashbook:

Das Cover habe ich wie bei den anderen aus Wellpappe gestaltet - die Dinge die außen drauf sind entstammen einem entschlossenen Griff in meine Kramsuri-Kiste. Kein System und kein Plan dahinter ;-)


Und hier sind die Innenseiten:


Die Dame hier hat irgendwas, fand ich ein gelungenes Titelbild.


Ein Kalenderblatt aus 1967 und ein zuckerlrosa Sackerl für Andenken.



Das Sackerl hier find ich besonders cool, ich hab zum Verschönern ein bissl Spitze aufgenäht und es so zusammengefaltet, dass es ins Buch passt.



Das Periodensystem ;-) das physikalische Phänomen auf der Rückseite kann ich schon nicht mehr benennen - aber es sieht nett aus und ist ein spannender Kontrast zur Seite aus dem Märchenbuch. *lach*



Hier habe ich eine Katalogseite eingefügt und eine durchsichtige Tasche aufgenäht.




Das weiß-blau gestreifte Band habe ich erst vor Kurzem erstanden. Bin grad ganz narrisch auf Streifen und Zickzack.


Mein Buch hat viele aufgenähte Taschen, beinahe auf jeder Seite gibt es welche aus Papier oder Plastik.





Integriert habe ich auch wieder viele dieser Gratispostkarten, ich hab davon eine ordentliche Sammlung, die schon lange vor meinen Scrapbooking-Anfängen zusammengekommen ist.



Eine Seite aus einem Märchenbuch und diese Postkarte ist ja supergenial mit dem Ticket, oder?




Hier habe ich Tüll und ein Overlay aufgenäht, das nun ebenfalls als Tasche fungiert.

   
 

Ein Kuvert darf auch nicht fehlen....




Ganz besonders lustig finde ich diese letzte Postkarte - die musste einfach mit hinein.

Das andere Smashbook zeige ich euch bald - so Blogger will.
XOXO Sandy

Verdammt

Ich hasse den neuen Blogger, da geht gar nix mehr. Ich kann hier keine Bilder mehr hochladen. Es war im alten Design schon mühsam Bilder hochzuladen aber es ging wenigstens. Aber nun? Nada. Die Bilder kann ich auswählen, in dieses Vorschaufenster hochladen und dann wo man sie auswählen und wirklich hochladen soll, tut sich nix mehr. Frustrierend. Weiß jemand Rat?
Sonst kann ich euch wohl nie wieder etwas zeigen.
Oder ich muss emigrieren. Und beides würde ich nicht so gerne tun.

XOXO Sandy

Sonntag, 6. Mai 2012

Die Kolumne, die niemals geschrieben wurde

Als Die Scrapperin noch ein wichtiger Teil meines Lebens war, wollte ich für die 5. (und letzte) Ausgabe eine Kolumne schreiben, die mir sehr am Herzen lag. Ich wollte darüber schreiben wie Scrapbooking mein Leben beeinflusst und meine Sicht der Dinge verändert hat. Zum damaligen Zeitpunkt konnte ich das noch nicht. Es tat einfach noch zu sehr weh. Der Schmerz ist immer noch da und an manchen  Tagen heftiger denn je. Aber inzwischen kann ich wenigstens reden bzw. schreiben.
Scrapbooking war für mich nie einfach nur ein Hobby, so wie Kerzen gießen oder T-Shirts bemalen. Aber bis zu einem bestimmten Zeitpunkt war es "nur" ein kreativer Ausgleich vom Alltag, eine schöne Variante des Kombinierens verschiedener Materialien und Techniken. Angefangen habe ich im Jänner 2008 - ein simpler Grund war auch bei mir ausschlaggend. Meine beste Freundin wurde 30 und ich wollte ihr etwas Besonderes schenken, nicht den üblichen Geschenkkorb mit Faltencreme (den hat sie eh von anderen bekommen). So bin ich auf Scrapbooking gestoßen und habe binnen kürzester Zeit ein fettes 12x12 Album mit einem Haufen Layouts für sie gemacht. Ich habe mir zum Ziel gesetzt jedes anders zu gestalten und ich habe unfassbar viele Techniken ausprobiert. Ich fand es schön, bunt und sehr innovativ. Meiner Freundin hat es auch gefallen. Mission accomplished.
Von da an habe ich gescrappt was das Zeug hielt, jeden Tag. Und wenn ich mal einen Tag nicht dazu gekommen war, hat definitiv etwas gefehlt. Es war schön - aber es hatte auch keine allzu große Bedeutung, außer dass mein Fotoalbum bunter war als andere. Journaling war zu dem Zeitpunkt irgendwie lästig und diente maximal dazu die Fotos näher zu beschreiben, damit man wusste wo, wann, was.
Anfang 2009 sollte sich alles ändern - nur war das zu diesem Zeitpunkt noch niemand klar, wie sehr sich unser Leben auf den Kopf stellen würde. Mein Vater musste ins Krankenhaus und wurde operiert. "Nix schlimmes", ein Knötchen hier und vielleicht noch eins da. Nachdem in unserer Familie nie besonders viel geredet wurde und man generell der Meinung war, dass man allzu aufwühlende Dinge von mir fernhalten musste, dachte ich damals wirklich noch, dass mein Papa sich mal schnell unters Messer legt und dann ist er wieder ganz der alte. Und so wars auch. Ich habe ihn nach der OP besucht und er hat gescherzt als wär nix gewesen. Er konnte in jeder Situation Blödsinn reden und er war stets optimistisch. Eine Eigenschaft, die ich wahnsinnig an ihm geliebt habe.
Als ich ihn nach der OP abgeholt und nach Hause gebracht habe, war sein erster Weg nicht ins Bett oder aufs Sofa - nein er hat die Schneefräse angeworfen, weil keiner den Schnee weggetan hatte. Und da konnte ihm niemand etwas dreinreden. Das war so typisch für ihn. Er war ein Sturkopf.


Auf diese erste OP folgte eine zweite. OK, man hat noch etwas übersehen - eine Kleinigkeit. Das ist nicht schlimm. Doch ich sah meinem Vater an, dass ihm nicht mehr so nach scherzen war wie ein paar Wochen zuvor. Ich habe mir damals gewünscht an seiner Stelle zu sein. Ich wollte da in dem Bett liegen, denn nichts ist schlimmer als einen geliebten Menschen leiden zu sehen und nichts tun zu können. Verzweiflung und Hilflosigkeit machte sich breit und es wurde noch schlimmer, als mein Vater meinte, dass er da allein durch will. Er wollte mich glaube ich schonen, weil er sah wie sehr ich mit ihm litt. Deswegen wollte er nicht, dass ich ihn besuchen komme. Ich konnte das überhaupt nicht verstehen und noch schlimmer: ich war sprachlos. Ich wollte ihm so viel sagen, aber ich wusste nicht wie. 
Also setzte ich mich hin und machte dieses Layout:


Ich habe es ihm in einem Rahmen ins Krankenhaus gebracht und obwohl er nichts sagte, wusste ich, dass er mich versteht. Mein Vater war ein wundervoller Mann, der wie wir alle auch seine Fehler hatte, aber er hat mich geliebt und mich das immer spüren lassen. Als ich klein war, hat er mich im Wagerl durch die Gegend geschoben, was für damalige Männer absolut unüblich war. Er hat mir das Schifahren beigebracht und mich zum Autowaschen mitgenommen. Wir waren viel in der Natur unterwegs und er hat mir letztendlich all meine handwerklichen Fähigkeiten beigebracht und auch, dass man Dinge erst mal versuchen muss, bevor man sagt "Es geht net". 
Durch Scrapbooking konnte ich nicht nur meinem Vater sagen, wie sehr ich ihn liebe, ich habe auch die Möglichkeit all die Erinnerungen, die nun langsam verblassen, festzuhalten. Immer wieder wenn ich Fotos mache, denke ich, dass ich ja eh noch weiß, was da passiert ist oder warum ich dieses und jenes Foto gemacht habe - aber Fakt ist: Man vergisst wesentlich schneller als man denkt. Journaling ist mir heute wichtiger denn je. Meine Familie soll wissen was ich für sie empfinde - und wenn ich mir auch immer noch schwer tue, es direkt zu sagen, so können sie es nachlesen.
Scrapbooking ist nicht nur Papier, Fotos und Worte. Es ist mein Leben. In einem Album.

XOXO Sandy

Samstag, 5. Mai 2012

Freitag, 4. Mai 2012

Sorry


Ihr seht es an der Uhrzeit dieses Posts - ich arbeite quasi rund um die Uhr. Die beiden ersten Smashooks sind fertig und ich habs zwar geschafft sie zu fotografieren, aber komm nun nicht mehr dazu die Bilder auch fertig zu machen und hochzuladen. Ich muss euch also noch ein klein wenig warten lassen.
Hier noch ein paar Sneaks:


Und jetzt schreib ich noch schnell die To-Do Liste für morgen und dann verkrümel ich mich ins Bett. Gute Nacht!


XOXO Sandy

Dienstag, 1. Mai 2012

It's a smashin' good thing

Die "richtigen" Smashbooks besitze ich in jeder Ausführung, manche auch doppelt. Die neuen Modelle habe ich bereits bestellt und warte sehnsüchtig auf Lieferung. Nur die großen habe ich nicht bestellt, die kann ich wahrscheinlich nicht verstauen :-) Ich bin ein Notizbuch-Junkie und da wundert es bestimmt nicht, dass ich auch Smashbook-süchtig bin, denn was bitte ist geiler als ein Notizbuch nur in BUNT? Mit vielen spannenden Seiten... Ich habe immer schon eine Schwäche für Notizbücher, Blöcke und Einlageblätter gehabt, in meinen Umzugskisten am Dachboden liegen noch blaue, pinke und grüne Einlageblätter, die ich in der Schule mal gekauft habe. Wahrscheinlich sind sie schon vergilbt. 
Verwenden tu ich natürlich nur das Wenigste, denn es könnte dann ja weniger werden *lach* So verwende ich SELBSTVERSTÄNDLICH meine Smashbooks nicht, denn sie sollen ja so schön bleiben wie sie sind.
Aber irgendwie nervt es mich immer all die schönen gesmashten Seiten zu sehen und dann selber nichts in die Richtung zu machen. Seit ich wie eine Irre auf meinem Telefon Fotos mit Effekten versehe und überhaupt jeden Scheiß fotografiere, um ihn zu Facebook hochzuladen, bilde ich mir ein, dass ich diese Fotos auch in einem Smashbook verewigen muss. Meine Nachwelt wird staunen *lol*
Nachdem ich seit einer kleinen Weile Smashbooks auf Bestellung mache, wie zum Beispiel HIER und HIER, habe ich beschlossen, für mich selbst auch eins zu machen. Das hier ist ein kleiner Sneak auf das Cover.


Und schon immer war es bei mir so, dass ich mir mit dem Aufhören schwer tue. Anfangen, damit habe ich auch meine Probleme, aber hauptsächlich deswegen, weil ich mich nicht dazu aufraffen kann und ein Deadline Worker bin. Aber Aufhören ist ganz schwer. Für meine Aufsätze bei Schularbeiten musste ich immer extra Papier verlangen, meine Fachbereichsarbeit war 100 Seiten stark (einzeilig gedruckt) und bei meiner Diplomarbeit wurde ich gezwungen ein ganzes Kapitel zu streichen, weil es sonst als Doktorarbeit durchgegangen wäre und meine Professorin nur Lust hatte auf 200 Seiten statt 250. Also wenn ich mal dabei bin, dann rennts. Und so hat gestern die Nähmaschine geglüht und ich habe Taschen und Schnickschnack auf die Seiten genäht - normalerweise sind die Seiten der Smashbooks ja recht "leer" abgesehen vom Druck und habe keine oder kaum Taschen, aber nachdems für mich selbst war, musste da schon was dazu. Und nach 40 Seiten kam mir vor, dass es nun ein wenig dick war - falls ich da wirklich jemals Fotos einklebe, reichen die Spiralen niemals aus. Also hab ich 2 draus gemacht. Und ein drittes angefangen. Weil ich kann nicht aufhören.
Mehr gibts bald.
Erst mal muss ich die Tage noch das herrliche Wetter ausnutzen und den Garten auf Vordermann bringen - Schutt und Gerümpel sind weg, man kann wieder eine Wiese sehen - juhuuuuu!
XOXO Sandy